In eigener Sache: Wie man eine Ennomane tötet

Es war Zeit. Zwischen dem Namen meines Blogs „Die Ennomane – Sitzgelegenheit für Couch Potentials“ und der Bekanntheit meines bürgerlichen Namens tat sich eine zu große Diskrepanz auf. Je größer das Publikum, desto schwieriger ist es, Nerd-Manierismen und Blogger-Ironien aufrecht zu erhalten. Mittlerweile lebe ich von Artikeln und Vorträgen, und die erscheinen unter meinem richtigen Namen. Deshalb habe ich die Ennomane getötet. Erster Schritt war die Umbenennung meines wichtigsten Kanals: Seit einigen Wochen heißt mein Twitter-Account nicht mehr @ennomane sondern @ennopark. Danach habe ich still und leise Blog und Webseite zusammengeführt, wobei Deeplinks und RSS-Feeds der alten Domain weiterhin funktionieren. Heute bin ich endlich einigermaßen damit fertig geworden, die Seite inhaltlich zu überarbeiten. Zwecks schnöder Selbstvermarktung. Hilft ja nix: Wer mich buchen will, soll sehen, wer ich bin und was ich so mache. Deshalb steht hier jetzt alles an einem Ort. Demnächst werde ich weitere Bezüge zur Ennomane in den sozialen Medien entfernen und sicherlich hier und da noch ein paar Feinheiten an der Webseite verbessern. Also Ende einer Ära nach 12 Jahren. Schnüff? Nee, eigentlich nicht. So ist das mit Cyborgs: Wechseln ihre Identitäten, wie’s ihnen passt.

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