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Links der Woche

  • Island rettet in der Finanzkrise die Bürger, nicht die Banken: Vorbild Island:

    “Es lohnt also, sich einmal näher mit Islands Antwort auf die Krise zu beschäftigen. Der Zusammenbruch des Bankensystems setzte bei den Isländern eine nicht immer marktkonforme Kreativität frei. Anderswo erhielten die leitenden Bankmanager millionenschwere Abfindungen, in Island bekamen sie einen Haftbefehl zugestellt.”

  • The Reporting System:

    “This was 1997, and in the closing moments before the dreaded Y2K bug rained chaos and destruction on enterprise system the world over, any consulting firm that could claim in-house COBOL expertise could get some juicy contracts. And because Matt owned a COBOL book, his employer could claim to have COBOL expertise. Matt would have been more upset, but he liked a challenge; it also meant bigger paychecks, and the longer hours gave him an excuse to avoid seeing Titanic with his girlfriend for the third time.”

  • Sex mit der Chefetage: Wie man professionell Artikel verkauft:

    Beim Verkauf von Artikeln gibt es zwei, drei Grundregeln. Die wichtigste davon ist die Kenntnis des Redaktors. Erstens natürlich dessen persönliche Vorlieben. Aber vor allem die Kenntnis seiner Situation: Der Redaktor muss die Zeitung füllen. Und er muss gegenüber seinen Kollegen und Chefs den Einkauf rechtfertigen können. Und er hat fast nie Zeit. Kurz: Er schätzt Reibungslosigkeit in all ihren Facetten.

  • Plädoyer für den Schierlingsbecher:

    “Ich bin dafür, endlich letztschlüssig über die Frage nachzudenken, ob man nicht vielleicht den Schierlingsbecher wieder einführen sollte. Der 79. Geburtstag böte sich an (bei Frauen evtl. der 84.), spätestens aber, wenn die Arbeitskraft und/oder irgendein sonstiger, verwertbarer Nutzen nicht mehr nachzuweisen sind.”

  • Sascha Lobo: Das Internet ist nicht schuld!:

    “Diese Mechanik könnte sich jetzt umdrehen, vielleicht nicht vom Begriff, wohl aber vom Gefühl her. Denn es entsteht eine neue Lost Generation. Nur sind es diesmal nicht die Jungen aus Sicht der Älteren, sondern die Elterngeneration aus der Perspektive ihrer Kinder. Es besteht die große Gefahr, dass eine ganze Generation ihre Vorgängergeneration als digital verloren betrachtet.”

  • Twittern verrät Persönlichkeitsstörungen:

    “140 Zeichen können verraten, ob Sie ein Narziss sind oder vielleicht eine andere Persönlichkeitsstörung haben. Das jedenfalls glauben Wissenschaftler an der Florida Atlantic University, die zusammen mit dem Datenanalyseunternehmen Kaggle und der Organisation Online Privacy Foundation aus den kurzen Botschaften von Twitter-Nutzern Rückschlüsse auf Psychopathien ziehen wollen.”

  • ws_pirat: Meine Geschichte:

    “Und ganz plötzlich: Über die Probleme reden, die einen plagen. Verständnis erfahren. Den Leuten, mit denen ich damals Kontakt hatte, virtuell, nie getroffen und dennoch so unglaublich freundlich, habe ich wahrscheinlich endgültig zu verdanken, dass ich heute lebe. Durch diese Gespräche habe ich die Gedanken verloren, einen Ausweg zu suchen. Ich dachte nichtmehr darüber nach. Ich wusste natürlich, dass es alles irgendwann auffliegt. Aber ich wusste, dass ich damit klarkommen würde. Wie? Danach online gehen, und mit meinen Freunden (ja, es waren Freunde) darüber reden. Das würde die Probleme nicht lösen, aber den Knoten in mir lockern.”