Links der Woche

  • Rape Culture: Die hässliche Wirklichkeit:

    “Sie schrie und schlug um sich, kniff dem Täter zwischen die Beine. „Er floh und ich stolperte kreidebleich in meine WG.“ Eine Mitbewohnerin rief die Polizei, kurz darauf standen ein Beamter und eine Beamtin in der Wohnung. M. erzählte, was vorgefallen war, die Beamtin sagte: „Es ist aber auch ein komisches Hobby, nachts im Minirock durch Neukölln zu laufen, oder?“”

  • Wenn man nicht mehr weiter weiß, einfach zuschlagen:

    “„Statt über Grammtik und gendergerechte Sprache reden wir über Inhalte.“ heißt es da. Von denen ist allerdings nicht viel zu sehen. Stattdessen schlägt Batman Robin ins Gesicht und bellt ihn an: „STUDENTEN!“ Gesprochen wird also weiter über (nicht-)geschlechtergerechte Sprache, von Inhalten ist nichts zu sehen, dafür körperliche Gewalt. Aber wer will da schon kleinlich sein?”

  • The Return of the Shit-Detector: Billige Tricks:

    “Professionell hergestellter Bullshit ist keine Exklusivität von Boulevard-Medien. Sondern auch in seriösen Blättern gefragte Ware. Weil man ihn für populär hält. Eine ganze Schule von Redaktoren hält Leser (nicht völlig zu Unrecht) für Fliegen, die vom Geruch des Shits angezogen werden. Folglich gibt es eine ganze Produktepalette, die seiner Erzeugung dient.”

  • Sätze, die man als Rollstuhlfahrer ständig hört:

    Der Satz in der Kategorie “Warum fragt man das nicht jede Frau einfach so auf der Straße” geht an: “Kannst du eigentlich Kinder bekommen?”

  • Die Armut der Politik:

    “Dabei hatte der UN-Sozialausschuss in seinen „Abschließenden Bemerkungen“ zu Deutschland im Jahr 2011 zwar durchaus menschenrechtliche Fortschritte, aber auch in 26 von insgesamt 39 Absätzen dezidiert Verfehlungen und gravierende Schwachstellen in so grundlegenden Bereichen wie Bildung, Arbeit, Nahrung, Gesundheit und soziale Sicherheit festgestellt.”


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