Deutsches Internet? Nein, danke!

Seit Edward Snowden die Totalüberwachung unseres Datenverkehrs durch US-amerikanische und britische Geheimdienste enthüllt hat, bemüht man sich in Deutschland um Schadensbegrenzung. Dabei geht es weniger um den Schaden der Bürgerinnen und Bürger, sondern um das beschädigte Image. Während die Bundesregierung den Skandal für beendet erklärt, weil man schriftlich habe, dass in Deutschland keine Gesetze übertreten worden seien, stehen die großen Internet- und E-Mail-Anbieter vor einem Problem. Ihr Geschäftsmodell fußt unter anderem darauf, dass die Menschen sich E-Mails schicken wollen. Sie haben Angst, dass ihre Kunden das Vertrauen in die Kommunikation per E-Mail verlieren.

Weiterlesen bei Jungle World

Privatsphäre im Internet: Wie auf dem Dorf

Wer viel im Internet unterwegs ist, weiß: E-Mails sind nicht geschützt, ihr Versand gleicht dem einer Postkarte, die von jedem mitgelesen werden kann, der auf dem Weg vom Sender zum Empfänger zufällig einen Blick darauf wirft. Die Struktur des Internet war von Anfang an auf Offenheit ausgelegt. Private Räume kann man darin schaffen, aber man muss das selbst tun und sie entsprechend sichern. Viele Firmen machen das schon lange, sie verwenden etwa abgeschottete Intranets und gestatten von außen nur einen gesicherten Zugang via Virtual Private Network.

Weiterlesen bei Jungle World

Die Polizei in deinem Postfach

Name, Adresse, Passwörter und Pin-Nummern – all das können Ermittlungsbehörden dank der Bestandsdatenauskunft künftig ohne weiteres von Internet- und Handynutzern abfragen. Der Protest gegen das neue Gesetz blieb wirkungslos. Eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht scheint hingegen erfolgversprechend zu sein.

Weiterlesen in der Jungle World