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Links der Woche

  • Salah:Als Ortskundiger zeigt er mir die Klinik, führt mich in Räume, die eigentlich für Besucher verboten sind und stellt mir seinen Kosmos vor. Dass er längst die Ahnung hat, seine Eltern könnten ihn vielleicht nie abholen werden, ahnt man nur in der Zehntelsekunde, in der der mitgebrachte Kaugummi platzt und einen zu frühen Blick in seine Augen freigibt.

  • Mythos “Digital Natives”? :Für mich bleiben viele Fragen offen – reicht es, dass unsere Schüler alle einen PC zu Hause und ein Smartphone in der Tasche haben, um sie als “digital Natives” zu bezeichnen? Sollte man erwarten, dass SuS, die mit der Maus und Windows und dem Internet groß geworden sind, auch produktiv mit diesem Medium umgehen? Oder ist das zu viel verlangt?

  • Medientheoretiker über Bürgerproteste: „Das Internet ist performativ“:Die Erfahrung des Bürgers ist also, dass er in allen Bereichen des Lebens auf einen Knopf drückt, eine Reaktion kommt und sich etwas verändert; nur in der Politik kommt nichts.

  • „Männerrechtler sehen sich als Opfer“:Hinzu kommt die Zensurdebatte, die die Piratenpartei ja sehr dominiert. Dieser Anti-Zensurgestus ist allerdings sehr nah am Anti-PC-Gestus angesiedelt. Es gibt oftmals auch um den Tabu-Bruch, der den Maskulisten die Türen öffnet. Die Piraten haben oftmals keine Ahnung von Emanzipationsbewegungen, viele haben ja schon aufgrund ihres jungen Alters ganz viele Diskussionen nicht mitgekriegt.

  • There are more slaves on the planet today than at any time in human history:With $50 and a plane ticket to Haiti, one can buy a slave. This was just one of the difficult lessons writer Benjamin Skinner learned while researching his book, A Crime So Monstrous: Face-to-Face with Modern-Day Slavery.

  • Fünf Bücher: Philippe und Melanie vom „Blog mit Speck“ haben gefragt, welches die fünf Bücher sind, ohne die wir nicht können oder wollen, und sammeln die Antworten in ihrem neuen Blog „Fünf Bücher„. Meine Auswahl steht da seit heute auch drin.

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