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Statt „Mao“ heißt es jetzt „Mao & Mio“

Mio boxed

Hallo, ich heiße Mio und bin etwas mehr als 4 Monate alt. Genau weiß man das nicht, weil ich ein Findelkind bin. Enno und Rike haben mich diese Woche adoptiert. Erst haben sie sich große Sorgen gemacht, weil ich mal Katzenschnupfen hatte, aber als nicht mehr infektiös galt, dann aber prompt wieder krank wurde. Aber nach Rücksprache mit den Tierärzten ist alles OK und auch um Mao brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.

Mao ist sowieso ganz toll, aber ich kann bisher nur durchs Lüftungsgitter mit ihm reden, weil ich nämlich noch in Quarantäne bin und im Badezimmer lebe. Das ist aber viel viel besser als im Tierheim im Käfig, wo dauernd alle möglichen Leute vorbeikamen. Hier habe ich meine Ruhe und Rike und Enno kommen zwischendurch immer mal rein und füttern mich und spielen mit mir. Die beiden sind auch ganz toll! Erst hatte ich ziemliche Angst und habe mich immer verkrochen, aber das war gar nicht nötig. Jetzt sitze ich immer bei Rike auf dem Schoß und schnurre ganz laut und lasse mir das Bäuchlein kraulen. Die Augentropfen machen mir gar nichts mehr aus, Hauptsache, ich krieg ein Leckerli.

Und meine Identitätsprobleme lösen sich auch langsam auf. Mein vorher etwas stumpfes Fell ist jetzt ganz dick, flauschig und glänzend. Ich vermute mal, dass eine Oma von mir Siamesin oder Langhaarrasse war. Ich bin also jetzt eine ganz lebhafte, fingernuckelnde, schnurrende Plüschkugel und meine Katzeneltern haben mich ganz ganz lieb. Natürlich kümmern sie sich gut um Mao, damit der nicht eifersüchtig wird. Erst hatte er zwei Tage miese Laune, aber jetzt ist er auch ganz gespannt auf mich und wirkt weniger gelangweilt.

Euer Mio

P.S.: Mao ist wohl etwas doof: Der interessiert sich kein Stück für Katzenminze.

Mio