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Bezirksbeauftragter, Partei-Foo und Dementi

schrieb ich gestern auf Twitter und Facebook, was neben Gratulationen (Vielen Dank!) offenbar von vielen missverstanden wurde. Daher ein kurzes Dementi: Das ganze war „no big deal“. Es gab fünf Kandidaten und die Versammlung beschloss, die Zahl der Beauftragten ebenfalls auf fünf zu erhöhen, was ich gut finde, weil letztes mal einer der drei Beauftragten zurückgetreten ist und die Arbeit an nur zwei Leuten hängen blieb. Es gab also keinerlei dramatische Kampfabstimmung, es musste lediglich jeder der fünf Kandidaten mehr als die Hälfte der Anwesenden von sich überzeugen. Es gibt keine feste Aufgabenverteilung unter den fünf Bezirksbeauftragten, aber de facto werde ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern und unter anderem das Blog und den Twitter-Account pflegen. Was genau alles ansteht, kann dort mitgelesen werden.

Für Nicht-Berliner und Nicht-Piraten: Vergleichbar ist das ganze mit einem Kreisvorstand. Es handelt sich um ein Ehrenamt, das ich in meiner Freizeit ausübe, und nicht um eine bezahlte Stelle und hat schonmal gar nichts mit den Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus oder den Bezirksverordnetenversammlungen zu tun. Im Gegenteil: Parteiarbeit darf nicht aus Fraktionsgeldern bezahlt werden und in der Piratenpartei gibt es (fast) keine vergüteten Stellen. Meine Jobsuche ist also noch nicht vorüber und ich freue mich weiterhin über Angebote.