Die Zukunft des Körpers

Gemeinsamt mit der TU Dresden und dem Cyborgs e.V. hat das Hygienemuseum Dresden eine Ringvorlesung mit dem Titel „Reale Utopien“ konzipiert. Ich habe die Gelegenheit genutzt, größere Zusammenhänge herzustellen: Was ist eigentlich ein Cyborg und was ist kybernetisches Denken? Wo stehen wir heute mit Human Enhancement? Unter welchen Umständen ist die Cyborg-Idee totalitär oder emanzipatorisch? Und was hat es eigentlich mit Posthumanismus und Transhumanismus auf sich? Mein Vortrag trägt den Titel „Die Zukunft des Körpers“, aber nachträglich würde ich ihn gerne ändern: „Alle Räder stehen still, wenn mein starker Arm es will.“

Im Podcast des deutschen Stifterverbandes

Vor einiger Zeit habe ich mit Corina Niebuhr vom Stifterverband ein langes Gespräch über Gerhörlosigkeit, das Cochlea-Implantat, Cyborgs und das Verhältnis von Natur und Technik geführt. Aus diesem ganz großen Bogen hat sie ein wunderbar kompaktes Portrait zusammengestellt und im „Durchfechter“-Podcast veröffentlicht – eine schöne Zusammenfassung über die Grundlagen und Perspektiven meiner Arbeit.

Büro-Cyborgs: Warum implantierte RFID-Chips langweilig sind

Implantierte RFID-Chips kennt man seit Jahrzehnten aus der Tierarzt-Praxis. Haustiere werden gechipt, um sie später per Lesegerät identifizieren zu können. Seit einiger Zeit implantieren sich auch Menschen solche Chips – zumeist in die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger. Auch hier geht es um Identifikation: Die Chips werden benutzt, um Smartphones zu entsperren, Gebäude mit passender Schließanlage zu betreten und an Snackautomaten zu bezahlen.

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