Wie ungesund sind E-Zigaretten?

Sieht aus wie ein ganz normaler USB-Stick, ist aber eine E-Zigarette und dazu eine besonders starke: Wenn es danach geht, was Teenies an US-Highschools cool finden, hat das sogenannte Juuling inzwischen das Vaping abgelöst. Zumindest wenn man Medienberichten und allerlei Posts auf Snapchat und Instagram glaubt. Nach Europa wird der Trend allerdings nicht allzu schnell überschwappen. Jedenfalls nicht legal, denn Juul und die dafür zum Rauchen notwendigen Liquid-Kartuschen dürfen wegen ihres hohen Nikotin-Gehaltes von bis zu 50 Milligramm nicht in der EU angeboten werden. Die stärksten Liquids dürfen hierzulande 20 Milligramm pro Milliliter Liquid enthalten.

Auch wenn Juuling einen noch härteren Nikotin-Kick im Vergleich zum Vaping verspricht: Seit E-Zigaretten vor einigen Jahren auf den Markt gekommen sind, wird diesseits und jenseits des Atlantiks die gleiche Debatte geführt. Die eine Seite warnt vor nicht abschätzbaren Gefahren für die Gesundheit und ist besorgt, dass eine ganze Generation Jugendlicher in die Nikotinsucht getrieben wird. Die andere Seite argumentiert, dass Juul, E-Zigaretten, und Tabakverdampfer weitaus weniger gesundheitsschädlich sind als klassische Zigaretten und viele Erkrankungen und Todesfälle verhindern können. Was den Streit so kompliziert macht, ist, dass beide Seiten aus ihrer Perspektive recht haben. Um zu klären, welche Seite die besseren Argumente hat, haben wir uns die häufigsten Mythen und Gerüchte um E-Zigaretten angeschaut und gecheckt, was die Wissenschaft dazu sagt.

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