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Links der Woche

  • Wir brauchen mehr Integration!:

    “Fehlende Intergrationswilligkeit” ist der Fetisch mediengeiler Wort- und Meinungsschöpfer. Fehlende Intergrationsbereitschaft ins Deutschtum meinen sie aber – von einer fehlenden Integrationsbereitschaft in die Familie der Menschen sprechen sie nie.

  • Dschungelcamp: Sonderformen des Irrsinns:

    Das eigentliche Setting des Formats ist dabei der Psychoanalyse entnommen. (…) Was also auf den ersten Blick als so großer Irrsinn daherkommt, erweist sich beim näheren Hinsehen als perfekt inszenierte Veranstaltung, die alle heilsamen Möglichkeiten von menschlicher Beziehung in perverser Form von sich abweist und zu vielfältigen Mustern des Aberwitzes einlädt. Dass der Ex-Kommunarde Rainer Langhans im Dschungel-Camp für sich tatsächlich die Möglichkeit einer Reintegration in die Gesellschaft sieht, beweist, dass er immerhin Sinn für Humor hat. Die entscheidende Frage aber ist am Ende: Weshalb schauen zehn Millionen Menschen dieser Form der Perversion zu?

  • Kanonen gegen Online-Spatzen:

    Wenige Tage nach dem offiziellen Launch der Kommentar-Plattform Commentarist haben die Verlagshäuser SZ und FAZ dem kleinen Startup-Unternehmen durch Abmahnungen und Androhung “massiver rechtlicher Schritte” den Stecker gezogen.

  • Aus Gründen « drüberleben:

    Nun ja. Die Wahrheit sieht eher so aus, dass ich seit geraumer Zeit in einem Vakuum aus Orientierungslosigkeit ziemlich atemlos an meinem Schreibtisch sitze und darauf warte, dass die Kathrin anfängt, die sich so viel vorgenommen hat. Das mache ich jeden Tag. Und das schaffe ich keinen Tag.

  • Fünf westliche Mythen über die arabische Welt:

    Letzten Oktober hat James Zogby in einem Gastbeitrag bei Informed Comment sein Buch Arab Voices vorgestellt. In Anbetracht der Diskussionen, die wegen der Ereignissen in Ägypten und Tunesien nun wieder in Gang gekommen sind, möchte ich diesen aus der Blogmottenkiste holen. Er beschreibt in diesem Eintrag, was er die “fünf Mythen” zur arabischen Welt nennt.

  • Warum die Mainstreammedien „Mainstream“ sind (Noam Chomsky):

    Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten.

  • Unterstellte Zustimmung – Überlegungen zur Theorie und Praxis der Demokratie (Noam Chomsky):

    Klassisches Beispiel dafür war die Entstehung der “neoliberalen” Lehre Anfang des l9. Jahrhunderts. Damals verkündeten Ricardo, Malthus und andere Klassiker der Ökonomie mit wissenschaftlicher, geradezu Newtonscher Stringenz, daß, wer den Armen hilft, ihnen nur schadet; den besten Dienst würde man der leidenden Menge erweisen, indem man sie von der Illusion befreit, sie habe überhaupt ein Lebensrecht. Das einzige Recht, das diese “neue” Wissenschaft den Menschen gewähre, sei die Freiheit des unregulierten Arbeitsmarkts.