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Links der Woche

  • „Das Buch als Geldbäumchen“ Von Kathrin Passig:

    »Zwischen 20 und 28 war ich sehr stolz auf meine Bücher«, schreibt mein Koautor Aleks Scholz, »damals hatte ich noch kein Internet zu Hause. Ich stand oft abends davor, ging an ihnen entlang und sie gefielen mir. Dann nahm ich eines heraus und las darin, nach genussvollem Auswahlprozess. Die Bücher waren eine Verlängerung meiner Persönlichkeit, sie trugen zu dem bei, was ich sein wollte. Ich habe sie im Wesentlichen gekauft, weil ich jemand sein wollte, der diese Bücher besitzt. Seit meinem Umzug nach Kanada hatte ich kein Buch mehr bei mir. Ich habe sie nie vermisst.«

  • Video: Cooking with ingredients from Heligan: Squirrel with red wine and juniper – Telegraph:

    Der Fernsehkoch bereitet uns ein Eichhörnchen vom Rand der Landstraße zu…

  • Die unerträgliche Lameness des Web 2.0:

    Im Ernst: Es wird Zeit für Web 3.0 – persönliche News. Mir doch egal, aus welchem Feed die kommen. Ich will die Dinger einmal sehen, dahinter ein mehrdimensionales Gewicht haben (kam von 5 Bekannten, 3 RSS Newstickern, 8 Freundes Blog-RSS rein, ist bei Rivva trending topic, ist bei Twitter Deutschland trending, 13 mal gefavt und 876 mal auf Facebook geliked: Das ist vielleicht wichtig für Dich), mit dem ich die verschiedenen Quellen der Nachricht für mich nachsehen kann.”

  • Google Street View ist totalitär!:

    Wenn die Bewohner von verpixelten Häusern damit rechnen müssen, dass ihre Gebäude fotografiert oder mit Eiern beworfen werden, dann hört der Spaß endgültig auf.”

  • Wie ich unter Terrorverdacht geriet:

    Das muss man sich mal vorstellen, ich war verdächtig weil ich ein Lied in einer anderen Sprache gehört habe. Unfassbar. Danke Bundesregierung. Ich möchte nicht wissen wie es Menschen geht die auch noch eine andere Hautfarbe haben!”

  • Woher weiß die Seepocke, wie lang ihr Penis sein muss? | Fischblog:

    Die Natur löst dieses Problem elegant, indem sie die Seepocken überdurchschnittlich gut ausstattet: Der Seepockenpenis ist bis zu zehn mal so lang wie das Tier selbst. Das reicht allemal, um einen Artgenossen im näheren Umkreis zu begatten, zumal Seepocken hermaphroditisch sind, also grundsätzlich alle Nachbarn als Partner in Frage kommen.”

  • Interview mit Wash Echte („Ich werde ein Berliner“):

    “Ich glaube, die Berliner Elite hat im Grunde Angst vor echtem urbanem Pluralismus”

  • Der Kanzlerin ihr Bundes-iPad:

    Dass Politiker manchmal ein Brett vorm Kopf tragen, ist bekannt. Neu ist: jetzt haben sie auch ein iPad. Noch im Juli kam es zum Eklat im Bundestag, weil der FDP-Abgeordnete Jimmy Schulz seine Rede von einem iPad ablas. Die Zuhilfenahme elektronischer Kommunikationsmittel im Plenarsaal ist nämlich nicht erlaubt. Im Oktober dann beriet der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Ergebnis: Computer sind fortan gestattet, jedoch dürften die Geräte nicht aufklappbar sein, keinen Lüfter haben und auch keine mechanische Tastatur besitzen.

  • Graphic: Anatomy of a stoning | Posted | National Post:

    Was man gar nicht so genau über Steinigungen wissen möchte…

  • EU-Richtlinie zur „Bekämpfung von Kinderpornografie“:

    Künftig muss daher ein 14jähriger, der in seiner Privatheit eine nackte 17jährige Schönheit zeichnet, in jedem Mitgliedstaat kriminalisiert werden. Ebenso eine 16jährige, die auf ihrem PC die virtuelle Darstellung eines gleichaltrigen nackten jungen Mannes generiert.